FORUM EVA WIPF

14. bis 29. März 2015

Peter Kuyper

Konkrete Aspekte

Samstag und Sonntag: 15 bis 18 Uhr

Vernissage: Freitag, 13. März 2015, 19.30 Uhr
Mit dem Jazz Trio
Benno Bernet (ep) Bernhard Scherrer (g) Dave Mayer (dr)

Künstlervortrag: Sonntag, 22.März, 16 Uhr
Peter Kuyper
Gesetzmässigkeiten in der Konkreten Kunst
Vortrag mit Bildern und Anschauungsmaterial

Finissage: Sonntag, 29.März 2015, 15 bis 18 Uhr

Museum Eva Wipf, Altes Gerichtsgebäude, Hochstrasse 4, 8330 Pfäffikon

 

Die diesjährige Frühjahrsausstellung im Museum Eva Wipf befasst sich zum ersten Mal seit langem wieder mit Konkreter Kunst. Damit steht uns eine erfrischende, das Auge und den Geist direkt ansprechende Ausstellung bevor, mit Bildern in klaren, reinen Farben, und mit geometrisch präzisen Formen.

 

Der Künstler, Peter Kuyper, wurde 1942 in Utrecht, Holland, geboren und ist ab 1954 in der West-Schweiz aufgewachsen. Er studierte Architektur in Lausanne und an der ETH in Zürich, wobei er parallel dazu Zeichenkurse an der Ecole des Beaux Arts in Lausanne belegte. Nach dem Abbruch seines Studiums folgte eine intensive Auseinandersetzung mit modernem Jazz, sowie im gestalterischen Bereich mit den Arbeiten von Johannes Itten, Josef Albers und Richard Paul Lohse. Dies führte ihn hin zur Kunstrichtung der konkreten Malerei. Neben seiner späteren Arbeit in namhaften Zürcher Architekturbüros und als selbständiger Architekt war die Malerei für ihn immer präsent und ihm ein Mittel, um auf optische Weise gestalterische Gedanken zu verwirklichen. Nach früheren Wohnsitzen in Zürich und Uster zog er mit seiner Familie nach Kaltbrunn, wo die Kuypers heute noch wohnen und arbeiten.

 

Bereits in seinen jungen Jahren war Peter Kuyper fasziniert von der holländischen Gruppe de Stijl, deren Anliegen es seit den zwanziger war, sich vollständig von den Darstellungsgrundsätzen der traditionellen Kunst abzuwenden und eine neue, völlig eigenständige Formensprache zu erarbeiten, die auf der Variation von wenigen elementaren Prinzipien der bildnerischen Gestaltung beruhte. Auf dieser Grundlage ist sein Werk aufgebaut. Seine Bilder sind keine Herleitung aus natürlichen, sichtbaren Dingen oder menschlichen Empfindungen, und sie besitzen keine symbolische Bedeutung. Sie beruhen auf der Ausgewogenheit ihrer geometrischen Beziehungen und der angewendeten Farbreihen, und sie entstehen auf der Suche nach höheren Ordnungen und ganzheitlichen Harmonien. Es ist diese vorbehaltlose Haltung aus der die immer wieder erstaunliche Frische und Direktheit der Bilder und Objekte in der Konkreten Kunst entstehen.

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